Geschichte

Als 1952 das Staatl. Städtische Gymnasium zu Bielefeld in einen naturwissenschaftlich ausgerichteten Teil, das heutige Max-Planck-Gymnasium, und einen sprachlichen Teil, das heutige Ratsgymnasium, aufgetrennt wurde, kam es letzendlich zu einer Trennung auch des bestehenden Fördervereins LGB (Landschulheim Gymnasium Bielefeld). Dieser hatte sich damals die Aufgabe gestellt, das Landheim in Langeoog zu unterhalten und zu unterstützen.

Ein neuer Verein wurde zum 1. Januar 1954 gegründet mit dem Ziel, ebenfalls ein Landschulheim zu errichten und zu unterhalten. Die Mitglieder des LGB, deren Kinder nun zum Max-Planck-Gynasium gingen, wechselten zum diesem Termin in den Förderverein, der seit dieser Zeit den gleichen Namen wie heute trägt: "Verein der Freunde und Förderer des Max-Planck-Gymnasiums Bielefeld e.V.". Auch wurde die wirtschaftliche Trennung mit einer finanziellen Entschädigung vollzogen, da die gemeinsame Nutzung des Landschulheims von beiden Gymnasien nicht mehr möglich erschien.

Auszug aus der ersten Satzung vom 19. Januar 1954:

Der Zweck des Vereins ist, die Erziehung und Ausbildung der Schuljugend zu fördern

a) durch Errichtung und Unterhaltung eines Landschulheims, in dem die Schüler des Max-Planck-Gymnasiums vorübergehend zu naturverbundener Unterrichtung zusammengefaßt werden;

b) durch Pflege der Gemeinschaft zwischen Lehrern, Eltern Schülern, ehemaligen Schülern sowie Freunden und Förderern des Max-Planck-Gymnasiums.

In den Folgejahren erkannte man, dass zunehmend finanziell schwieriger wurde, ein Landschulheim zu unterhalten. Man beabsichtigte darüber hinaus, die Ziele für Schulbildungsfahrten flexibler zu gestalten. Daher wurde der Gedanken an ein Landschulheim aufgegeben.

Die Mittel des Fördervereins werden seit dieser Zeit für Projekte in den Unterrichtsfächern eingesetzt, sowie für künstlerisch gestalterische Aufgaben, Ausstattung der Schule und seiner Einrichtungen und für kulturelle Zwecke.

Die Mitgliederzahl bei Gründung betrug etwa 320, nach einem vorübergehenden Hoch von über 500 Mitgliedern in den 70er Jahren, geht parallel zur Schülerzahl auch die Mitgliederzahl auf unter 200 zurück. Erfreulicherweise wachsen beide zur Zeit wieder an.

Neben den vielen Spenden, die in den Jahren seit der Gründung des Vereiens eine Förderung von weit über 200.000 EUR möglich machten, haben die Arbeit des Vereins die vielen aktiven Mitglieder im Vorstand geprägt. Den Vorsitz des Vorstandes teilen sich jeweils ein Elternteil mit dem jeweiligen Leiter der Schule, dies waren in den Jahren seit 1954:
 

Jahr     Vorsitzender Förderverein Schulleiter/-in
     
1954 Dr. Harald Schwick Dr. Lothar Wolf
1968   Wilhelm Butenholz
1970 Dr. Hans-Hermann Terberger  
1972   Helmut Stahlberg
1974 Heinrich Blankemeyer  
1986 Prof. Dr. Peter Mariß  
1992 Hans-Jürgen Simm  
1993   Herbert Braß
1998 Dr. Hans Kroeger  
2000 Dr. Udo Spiegel  
2004   Gisela von Alven
2009 Dr. Jörg Schillinger  
2017 Dr. Christian von Twickel